Nach den ersten 150 Titel, die ich geschafft habe in 2 Monaten zu digitalisieren, hab’ ich nun, dank Musikmann erneut die Möglichkeit, da anzusetzen, wo ich aufgehört habe. Laut Adam Riese liegen noch lockere 300 Schallplatten vor mir, die es gilt einzeln aufzuzeichnen, zu labeln, mit Covern zu versehen und alle auf eine Lautstärke anzupassen. Und welcher Zeitpunkt eignet sich besser dafür, als ein total verregnetes Wochenende?
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Ein Mammutprojekt steht an.
Mit ihnen hat 1997 alles angefangen, mit ihnen hab ich bis 2008 jegliche Mixes gemacht und meine Musik verewigt: Den Schallplatten. Circa 550 Platten sind es geworden. Wenn man jeder einen Durchschnittspreis von 8,-€ zu Grunde legt, wisst ihr sicherlich, wieviel Geld da reingeflossen ist.
Seit Ende 2008 jedoch, auch durch Einschnitt in mein Privatleben nutze ich vermehrt digitale Versionen meiner Lieblingstracks. Und seit Mitte 2009 eigentlich ausschließlich. Ich besitze zwar noch einen einfachen riemengetriebenen Plattenspieler, doch der kommt äußerst selten zum Einsatz. Da ich aber inzwischen nicht einmal mehr einen Überblick über alles Vinyl habe und hier einige Schätze schlummern, wäre es doch schade, diese nicht zu spielen, oder? Was liegt da also näher, als mein gesamtes, analoges Inventar zu digitalisieren?

Dank der Unterstützung vom MUSIKMANN habe ich mir einen seiner Technics SL-1210 MK2 (geringste Gleichlaufschwankungen) geschnappt,
ein frisches Ortofon Concorde DJ Pro S(gute Dynamik) dran geschraubt und sitze nun mit passender Software und Antistatiktuch an meinem Macbook um einen Titel nach dem anderen aufzuzeichnen, zu labeln / taggen / mit Covern zu versehen und sie dann als ALAC (apple lossless audio codec) auf meiner externen Platte zu verewigen.
Mir ist durchaus bewusst, dass der Aufwand ein großer ist und ich habe auch 2 Monate, wenn ich täglich 10 Platten digitalisiere, eingeplant – doch ich weiß, dass sich der Aufwand lohnen wird. Muss nur noch der Elan am Ball bleiben
Und wer weiß, vielleicht möchte der eine oder andere von euch ja ein paar meiner Schätze ergattern?

Komm, wir fahren nach Amsterdam …
Das waren sie also, die drei Tage Amsterdam + 1 Tag Aufenthalt in Bremen. Es war lustig
Aber der Reihe nach:
Der MUSIKMANN hatte für’s Wochenende einen Gig in Amsterdam und fragte mich nach meiner Lust, ihn auf diesem zu begleiten, da dort eine Shoperöffnung des Labels “1982″ stattfinden sollte und ein DJ gebraucht wurde, der House & Trance mit Vinyl auflegen kann. Und wer passt da besser, als ich?
Gesagt, getan, Sachen gepackt und aufgebrochen.
Die Hinreise war mit 8,5 Stunden Fahrt dann doch etwas länger als veranschlagt, was aber aufgrund Verkehr & Baustellen auf der A1 auch nicht verwunderlich war. Unser Hotel lag auch nicht direkt in Amsterdam, sondern nahe dem Flughafen. Es lässt sich auch einfach zusammenfassen auf Bett & Stuhl, denn für mehr reichte der Platz nicht. Aber egal, wir brauchten ja auch nur Continue reading

